YOGA

Yoga kann ein grundsätzlicher Weg zu einem gesunden, harmonischen und geistig bewussten Leben sein.

Jeder kann Yoga praktizieren. Sie benötigen weder eine besondere Ausrüstung noch spezielle Kleidung; nur ein bisschen Platz und den Wunsch nach einem gesunden und erfüllten Leben.

Yoga-Stellungen trainieren jeden Körperteil, strecken und kräftigen Muskeln, Gelenke und die Wirbelsäule. Sie wirken jedoch nicht nur auf die äussere Gestalt des Körpers sondern ebenso auf innere Organe wie Drüsen und Nerven.Damit helfen sie, das  ganze System gesund zu erhalten.

Sie lösen körperliche und geistige Spannungen und wecken so erstaunliche Energiereserven.

Die Yoga-Atmung belebt den Körper und hilft den Geist und den Verstand zu kontrollieren.

Die Praxis des positiven Denkens und Meditierens schenkt uns wachsende Klarheit und Konzentration.

Um Yoga zu verstehen, müssen Sie es nur selbst ausprobieren.
Auf den ersten Blick scheint  es lediglich aus einer Reihe befremdlicher Körperstellungen zu bestehen. Mit der Zeit aber wird jeder, der Yoga regelmässig ausübt, einen subtilen Wechsel in seiner Lebenseinstellung bemerken. Dadurch, dass der Körper beständig gestärkt und entspannt wird, kommt der Geist zur Ruhe und es entsteht ein Gefühl für jenen Zustand inneren Friedens, der die wahre Natur ausmacht.

„Ideale Übungen sind diejenigen, die sowohl den Körper als auch den Geist einbeziehen und stärken. Nur solche Übungen können den Menschen wirklich gesund erhalten“.
Mahatma Gandhi

Hatha Yoga ist Yoga der Energie
Kaum ein Yogaweg ist im Westen so wenig wirklich bekannt wie der Hatha Yoga, obwohl kein anderer häufiger praktiziert und gelehrt wird. Der Hatha Yoga wurde in Indien jahrhundertelang als ein Übungsweg verstanden, der dort ansetzte, wo der Mensch am besten mit der Veränderung beginnen konnte, mit dem eigenen Körper. Unser Körper ist der Teil unseres Selbst, über den sich alle unsere Erfahrungen vermitteln, denn wir können gar nichts machen, denken oder fühlen, ohne das Zutun des Körpers. Entsprechend spiegelt er unsere geistige und seelische Verfassung. Er sagt etwas über unsere Lebensumstände aus, die Art wie wir leben, wie wir uns ernähren und über das Mass an Aufmerksamkeit, die wir ihm schenken. Der Körper, das bin ich ganz unverstellt.

Meditation
Das was wir häufig als Meditation betrachten, anfangen und doch wieder aufhören, weil es nicht ganz geklappt hat, ist das Pratyahara.
Der Prozess von Pratyahara besteht darin, seine Aufmerksamkeit nach Innen zu richten und die aufkommenden Gefühle und Gedanken zu betrachten. Pratyahara lehrt uns Gedanken und Gefühle an uns vorbeifliessen zu lassen, ohne sich an sie zu klammern. Dank Pratyahara kehrt Ruhe in unseren Geist und wir können diesen inneren Frieden dazu nutzen um unseren Geist auf ein bewusst gewähltes Objekt zu konzentrieren. wie z.B. eine geführte Meditation. Die Konzentration mag auf dieser Stufe noch nicht perfekt sein und manchmal schweifen die Gedanken noch ab. Wenn nun alle Gedanken völlig in den Hintergrund rücken oder wegfallen dann erst ist das die Stufe der Meditation. Auf dieser Stufe ist es nun möglich, ungestört und beliebig lange Zeit zu meditieren . Dieser Zustand kann sicher einen grossen Beitrag zur Gesunderhaltung aber auch zur Genesung von Krankheit beitragen.

Pranayama
Prana bedeutet Lebensatem, der Atem mit dem wir das Leben kontrollieren können. Wenn wir wütend sind, beschleunigt sich der Atem: Empfinden wir Angst, wird der Atem schwach und unregelmässig oder wir halten ihn sogar für einen Moment an. Wenn unsere Atmung durch Emotionen beeinflusst wird, müsste es im umgekehrten Fall auch möglich sein. Genau das ist das Prinzip von Pranayama. Durch die Kontrolle des Atems kontrollieren wir unsere Psyche. Eine weitere Wirkung von Pranayama ist die Zunahme von Sauerstoff im Blut, die ihrerseits den Stoffwechsel und die Hirnfunktion verbessert.

     
         

 

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